“Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten.“

Diese Grundsatzerklärung unseres Verbandes bestimmt das friedenspolitische Handeln und Wirken der Mitglieder. Als größte pazifistische Organisation in der Bundesrepublik mit einer über einhundertjährigen Geschichte ist die DFG-VK Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Strömungen in der deutschen Friedensbewegung.

Auch in Hannover und Braunschweig existiert eine Ortsgruppe für konkrete friedenspolitische Arbeit. Schwerpunkt ist die konkrete und lokale Arbeit gegen die Militarisierung der Gesellschaft. Wir wenden uns gegen militärische Lösungen von Konflikten. Informationen zu aktuell bearbeiteten Themen gibt es auf dieser Seite.

Ein besonderer Schwerpunkt ist die Auseinandersetzung mit Deserteuren des zweiten Weltkrieges mit besonderen Blick auf Hannover. Dazu existiert eine eigene Projektseite: Desertion in Hannover.

Die Ortsgruppe der DFG-VK trifft sich jeden 2.Dienstag im Monat, 19.00 Uhr im Kargah (Zur Bettfedernfabrik 1, Hannover)
Interesse uns kennenzulernen und mitzumachen? Mail: hannover@dfg-vk.de/
zur  Seite des Bundesverbandes der DFG-VK geht es  hier entlang.

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Mahnwache Syrien am 20.12. in Hannover

Die Ereignisse in Syrien, insbesondere in Aleppo lassen uns im Friedensbüro und auch in der DFG-VK Hannover nicht los.
Wir möchten uns insbesondere für die Menschen einsetzen, die von Krieg, Gewalt und Not am meisten betroffen sind. Aber wir wollen uns auch dafür einsetzen, dass Kriegsursachen aufgearbeitet und beseitigt werden.
Wir wenden uns deshalb noch einmal vor Weihnachten in Hannover an die Öffentlichkeit.

Am kommenden Dienstag, dem 20.12. wollen wir einen Infostand am Schillerdenkmal von etwa 15 – 18.00 Uhr durchführen. Der Stand wird gleichzeitig den Charakter einer Mahnwache haben. Aber wir wollen uns nicht nur mahnend hinstellen, sondern mit unserer Botschaft gleichzeitig auf die Menschen zugehen. Das Gespräch mit den Vorübergehenden ist uns besonders wichtig.

Wir werden den Flyer ‚Macht Frieden‘ verteilen (s. Anhang).
Wir werden Transparente und Friedensfahnen dabei haben vielleicht auch Schilder mit persönliche Botschaften.

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Mahnwache in Hannover: Macht Frieden! Zivile Lösungen für Syrien!

– Syrien-Mahnwachen am 18. 10. 25. 10. und 1. 11. jeweils um 16.30 am Kröpcke.

Krieg kann kein Mittel sein, um den Terror zu beenden –
Macht Frieden! Zivile Lösungen für Syrien!

Unter diesem Motto führen Friedensbüro und DFG-VK Hannover an drei Dienstagen hintereinander am Kröpcke Mahnwachen durch. Diese Mahnwachen finden im Rahmen des Bündnisses ‚Macht Frieden‘ statt, zu dem sich bisher 17 Friedensgruppen (u. a. Pax Christi; Kooperation für den Frieden und die DFG-VK bundesweit) zusammengeschlossen haben.

Seit der Wiederaufnahme der Luftangriffe auf die Rebellengebiete in Aleppo sind in den letzten Tagen mehr als 150 Menschen getötet worden. „Dennoch“, so sagt Brunhild Müller-Reiß von Friedensbüro und DFG-VK „gibt es immer wieder kleine Funken Hoffnung für Syrien: Möglicherweise verhandeln Russland und die USA nun doch wieder über eine Feuerpause. Diese Funken müssen zu einer gewaltigen Flamme werden, damit wirklich etwas in dem mörderischen Krieg passiert. Und dazu wollen wir beitragen, wenn auch zunächst im bescheidenen Rahmen.“

Wir laden deshalb herzlich ein, an unserer  Mahnwache auf dem Kröpcke teilzunehmen – gerne mit Kerzen, um unsere Sichtbarkeit zu erhöhen.

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Präsentation erster Ergebnisse des Rechercheprojekts zu Deserteuren in und aus Hannover

Veranstaltung: am 3. November, 18.00 Uhr,  Freizeitheim Linden (Windheim Str. 4)

Es referieren: Lars Skowronski (Historiker), Dr. Karljosef Kreter (Projekt Städtische Erinnerungskultur der Stadt Hannover)

Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und das Friedensbüro Hannover starteten im Mai 2016 ein Projekt zur  systematischen Recherche zu den in der Nazi-Zeit wegen Desertion, Wehrkraftzersetzung oder Kriegsverrat verurteilten Soldaten in und aus Hannover. Erste Ergebnisse werden am 3.November 2016 im Freizeitheim Linden präsentiert.

Seit vielen Jahren beschäftigen sich die DFG-VK Hannover und das Friedensbüro Hannover mit der Erforschung und Würdigung von durch die NS-Militärjustiz verurteilten und hingerichteten Soldaten in und aus Hannover.  Unterstützt von der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, der Rosa-Luxemburg-Stiftung  und der Stadt Hannover starteten wir im Mai 2016 ein wissenschaftliches Rechercheprojekt, um   – soweit möglich – die Namen noch unbekannter Opfer der NS-Militärjustiz, die aus Hannover stammten oder dort hingerichtet und auf dem Fössefeldfriedhof beerdigt wurden, zu rekonstruieren.

Wir freuen uns, Ihnen am 3. November 2016, um 18.00 Uhr, im Freizeitheim Linden erste Ergebnisse der Arbeiten präsentieren zu können. Gemeinsam mit dem Historiker Lars Skowronski, der die Recherchen durchführte und Dr. Karljosef Kreter (Projekt Städtische Erinnerungskultur der Stadt Hannover ) werden wir auf dieser Veranstaltung erste Ergebnisse präsentieren und über  Opfer der NS-Militarjustiz in Hannover sprechen. Wir freuen uns auf eine anregende Diskussion.

Mit den Ergebnissen wollen wir Schulprojekte entwickeln und eine aktive Erinnerungskultur auch für diese Opfer des Nationalsozialismus etablieren. Continue reading “Präsentation erster Ergebnisse des Rechercheprojekts zu Deserteuren in und aus Hannover” »

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Desertion und Kriegsdienstverweigerung in Vergangenheit und Gegenwart – ein internationaler Blick

Mi, 2. November 2016, im Pavillon, kleiner Saal,
Desertion und Kriegsdienstverweigerung in Vergangenheit und Gegenwart
Referenten: Friedhelm Schneider (Ev. Friedensarbeit; Büro für Kriegsdienstverweigerung, Europäisches Büro für Kriegsdienstverweigerung -EBCO) und Klaus Falk, Hannover, (DFG-VK; langjähriger Berater für KDV), Moderation Lutz Krügener, Referent für  Friedensarbeit der Ev. luth. Kirche Hannovers
Veranstaltung im Rahmen der Friedensdekade der Evangelischen Kirche: ‚Kriegsspuren‘.
Veranstaltet von: DFG-VK und Friedensbüro Hannover in Kooperation mit dem Haus kirchlicher Dienste Hannover – Friedensarbeit

Im Rahmen internationaler Kriege kommt der Kriegsdienstverweigerung und der Desertion eine große Bedeutung zu. Dies gilt weltweit, aber durchaus auch für Deutschland, obwohl wir gegenwärtig eine Freiwilligenarmee haben. Wir thematisieren die Vergangenheit – vor allem in Deutschland – aber der Schwerpunkt liegt auf der Gegenwart, insbesondere, wie die Situation  der KDV international aussieht. Welche Schlussfolgerungen kön­nen wir ziehen? Welche Rolle spielen KDV und Desertion für die Vermeidung und Beendigung von Kriegen?

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